Jede Honorarvereinbarung, die von den Mindestsätzen der HOAI nach oben oder nach unten abweicht oder die Berechnungsgrundsätze der HOAI abändert, bedarf gemäß § 4 Abs. 1 u. 2 HOAI der Schriftm (vgl. KG, 4 HOAI, Rdnr. 14; Löffelmann/Fleischmann, Architektenrecht, 4. Auflage, Kap. 8, Rdnr. 792 ff u. Kap. 9, Rdnr. 814; Hesse/Korbion/Mantscheff/Vygen-Vygen, aaO., § 4 HOAI, Rdnr. 8; Werner/Pastor, aaO., Rdnr. 916). Gemäß § 126 BGB ist diese gewahrt, wenn beide Vertragsparteien die Vereinbarung eigenhändig unterschrieben haben (vgl. Locher/Koeble/Frik, aaO., § 4 HOAI, Rdnr. 27; Löffelmann/Fleischmann, aaO., Kap. 8, Rdnr. 792; Hesse/Korbion/Mantscheff/Vygen-Vygen, aaO., § 4 HOAI, Rdnr. 9). Nicht ausreichend ist es – anders als zum Abschluss des Architektenvertrag als solchem -, wenn eine Vertragspartei der anderen die Honorarvereinbarung einseitig schriftlich bestätigt und die andere Partei dies mündlich oder stillschweigend annimmt (vgl. BGH, NJW-RR 1989, 786 (787); Locher/Koeble/Frik, aaO., § 4 HOAI, Rdnr. 28; Löffelmann/Fleischmann, aaO., Kap. 8, Rdnr. 793; Hesse/Korbion/Mantscheff/Vygen-Vygen, aaO., § 4 HOAI, Rdnr. 13).parajumpers rea

Saarl. Oberlandesgericht, Urteil vom 09.12.2003 -4 U 53/03 -;