Nach dem Bauforderungssicherungsgesetz ist der Baugeldempfänger verpflichtet, das Baugeld für die Bezahlung der Handwerker zu verwenden, die er mit den Bauleistungen am Grundstück des Bauherrn beauftragt hat. Wenn er das nicht tut und vorsätzlich zum Nachteil der Bauhandwerker handelt, macht er sich strafbar. Vor allem aber macht er sich schadensersatzpflichtig. Der Geschäftsführer oder ein sonstiger aktiv Handelnder der gegen das Gesetz verstößt, begeht eine Unerlaubte Handlung und haftet auf Schadensersatz. (§ 823 (2) BGB in Verbindung mit § 1 (1) Bauderungssicherungsgesetz). Im Falle der Insolvenz Ihres Auftraggebers haften Ihnen also die Geschäftsführer persönlich. Wenn die Insolvenz des Unternehmens nicht auch die Privatinsolvenz des Geschäftsfühtrers sogleich nach sich zieht, bietet Ihnen das Gesetz eine reale Chance, dass Sie Ihre Forderung doch noch realisieren können. Gegebenenfall unterstützen wir Sie dabei gerne. Rufen Sie an : (0681/926060) Rechtsanwalt JR Dr. H. Ruland – Fachanwalt für Bau- u. Architektenrecht