Wenn Sie nach der Kündigung eines Pauschalvertrages restlichen Werklohn abrechnen, müssen Sie die erbrachte Leistung von der vertraglich geschuldeten, aber wegen der Kündigung nicht fertig gestellten Leistung abgrenzen und das Verhältnis der bewirkten Leistung zur vereinbarten Gesamtleistung darlegen, so dass deutlich wird, mit welchem Anteil die erbrachte Leistung wertmäßig an dem vereinbarten Pauschalprteis beteiligt ist, und welchen Teil des Pauschalpreises Sie für diejenige Leistung verlangen, die Ihnen wegen der Kündigung nicht mehr möglich war

(BGH, Urteil vom 17.06.2004 – VII ZR 337/02; Urteil vom 4. Juli 2002 –