Einwendungen, dass die Schlussrechnung nicht prüfbar sei, ziehen nur, wenn sie innherhalb von
2 Monaten nach Zugang der Schlussrechnung vorgebracht worden sind und der Auftraggeber angegeben
hat, warum die Schlussrechnug nicht prüfbar sei   (§ 16 (3) Nr. 1 Satz 2 VOB/B). Ist die Frist versäumt,
muss das Gericht in die positionsweise Einzelprüfung der Schlussrechnung eintreten. Ob die
Schlussrechnung prüfbar sei, wird dann nicht mehr geprüft.

Sachliche Einwendungen, z. B. gegen Massenansätze und Einheitspreise,  kann der Auftraggeber
auch nach Ablauf der vorgenannten Frist uneingeschränkt geltend machen.