Vor der Jahreswende sind wir wieder darauf angesprochen worden, wie die VOB/B in einem Bauvertrag mit einem privaten Bauherrn, also einem nicht baugewerblich tätigen Kunden wirksam vereinbart werden könne, insbesondere, ob es genüge, wenn im Angebot ausdrücklich darauf hingewiesen sei, dass der Text der VOB/B auf Wunsch selbstverständlich kostenlos zur Verfügung gestellt werde. Das genügt nicht. Wir haben hierauf bei früherer Gelegenheit wiederholt hingewiesen. Der Bundesgerichtshof hat dies bereits im Jahre 1999 (Urt. v. 10.06.1999 – VII ZR 170/98) klargestellt. Sie verschaffen dadurch dem Kunden nicht in zumutbarer Weise , wie es der Gesetzgeber dert (§ 305 (2) BGB) Gelegenheit, vom Inhalt der VOB/B Kenntnis zu erlangen. An dieser Rechtsprechung hat sich nichts geändert. Besorgen Sie Sich also die Faltblätter mit dem VOB-Text und heften Sie diese untrennbar Ihrem Angebot an, so dass nicht behauptet werden kann, es wäre nicht beigefügt gewesen.   RA JR Dr. H. Ruland