Hundegebell kann einem auf die Nerven gehen, vor allem von allein gelassenen Hunden, die kläffen, bis Herrchen oder Frauchen wiederkommt. In Bremen ist jetzt so ein Fall entschieden worden. Anwohner hatten sich beschwert, dass sie tagsüber und auch nachts, also rund um die Uhr, dem Bellen eines Hundes in der Nachbarschaft ausgesetzt waren. Das Oberverwaltungsgericht Bremen hat geholfen. Ein Hund, der die Nachbarschaft durch dauerndes Bellen tyrannisiert, kann, wenn der Besitzer nichts unternimmt, sichergestellt werden. Der Besitzer kann dies nur dann abwenden, wenn er plausibel und glaubhaft machen kann, wie er in Zukunft für Ruhe sorgen will. (OVG Bremen, Beschlüsse vom 03.09.09, Az: 1 B 215/09, 1 B 216/09, NJW 2010, S. 168). Wenn auch Sie betroffen sind, ieren Sie zunächst die Störzeiten und versuchen Sie, Kontakt mit dem Besitzer des Hundes aufzunehmen (der sich oft einem Gespräch entziehen wird). Wenn alles nichts nutzt, rufen Sie uns an! Tel.: 0681/926060 Rechtsanwältin Brigitte Ruland