Nachbarrecht: Nachbarschaftsrecht, Nachbarschaft Streit, Grenzabstände, Lärmbelästigung, Ruhestörung, Wegerecht, Überbau, Abgrabung, Beleidigungen, Tätlichkeiten

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Nachbarrecht gegen Baugenehmigung

Nachbarrecht gegen Baugenehmigung Was vielfach nicht beachtet wird – Sie können gegen eine Baugenehmigung, durch die Sie sich in Ihren Rechten verletzt fühlen, nicht nur Einwände aus dem öffentlichen Baurecht geltend machen. Sie können auch und zusätzlich Ihre Rechte nach dem Saarländischen Nachbarrechtsgesetz geltend machen. Häufig werden Baugenehmigungen erteilt, die das Nachbarrecht nicht oder nicht [...]

Von | 22.04.2015|Baurecht, Nachbarrecht|

Baugenehmigung – Architekt haftet für Schaden bei Rücknahme, weil Grenzabstand unterschritten

Wird die Baugenehmigung wegen Nichteinhaltung des Grenzabstandes widerrufen, ist der planende Architekt dem Bauherrn zum Schadensersatz verpflichtet. Er kann sich nicht darauf berufen, dass die Bauaufsichtsbehörde die Genehmiging erteilt hat. Er schuldet seinem Auftraggeber eine dauerhaft genehmigungsfähige Planung. (OLG Düsseldorf, Urteil vom 20.12.2011 123 U 187/08 - ) Wenn Sie als Architekt, Bauherr oder auch [...]

Von | 23.01.2013|Architektenrecht, Baurecht, Nachbarrecht|

Pferdehaltung – Wohngebiet erfolgreich verteidigt – Rechtsanwalt Dr. Ruland obsiegt gegen Landkreis

Der Landkreis hatte in einem Bauvorbescheid die Genehmigung eines Pferdestalles in Aussicht gestellt. Der Stall wäre nur durch eine schmale Sperrparzelle von den Hausgärten der Kläger getrennt gewesen. Der Vorbescheid war mit Auflagen für den Pferdehalter verbunden. Wir haben vor dem Verwaltungsgericht Saalouis gegen den Vorbescheid Klage erhoben. Das Gericht hat festgestellt, das der innerhalb [...]

Von | 17.02.2012|Nachbarrecht, Rechtsprechung|

Pferdehaltung – Allgemeines Wohngebiet

Pferdehaltung in einer als Allgemeines Wohngebiet ausgewiesenen Fläche ist generell unzulässig. Je nach den örtlichen Gegebenheiten muss aber die Haltung eines einzelnen Pferdes nicht zwingend mit dem Gebietscharakter eines Allgemeinen Wohngebietes unverträglich sein. Das kann dann der Fall sein, wenn wegen der Größe der Grundstücke und der räumlichen Ausdehnung eine Beeinträchtigung der Interessen des Nachbarn [...]

Von | 04.12.2011|Baurecht, Nachbarrecht|

Bodenerhöhungen

Die Rede ist von Aufschüttungen, einer beliebten Maßnahme zur Verbesserung der Nutzbarkeit, und damit zugleich des Grundstückswertes, leider häufig zu Lasten und auf Kosten des Nachbarn. Feste Abstandsmaße nennt das Gesetz nicht - aus gutem Grund. Ob eine Gefährdung gegeben ist, hängt von vielen Faktoren ab, z. B. der Höhe der Aufschüttung, dem Material, der [...]

Von | 17.08.2010|Nachbarrecht|

Haftung gegenüber Nachbarn für Verhalten des Mieters?

Beispiel: Für ein Nachbargrundstück ist auf Ihrem Grundstück vor langer Zeit ein Durchfahrtsrecht als Grunddienstbarkeit eingetragen. Nachbar legt auf seinem Grundstück einen gebührenpflichtigen Parkplatz an. Er gestattet und garantiert dem Pächter vertraglich, die Durchfahrt für den Verkehr von und zu dem Parkplatz nutzen. Das geht über den Inhalt des eingetragenene Durchfahrtsrechts hinaus. Sie verlangen vom [...]

Von | 01.03.2010|Nachbarrecht|

Bäume, umstürzende – Ausgleichsansprüche des Nachbarn

Hat der Eigentümer die Vitalität von als Landschaftsbestandteil geschützter Bäume, für deren Fällung er eine Genehmgung nicht hätte erhalten können, ohne hiervon Kenntnis zu haben, durch Fällen benachbarter Bäume geschwächt, und stürzen die Bäume bei Sturm auf das Nachbargrundstück, so haftet er zwar nicht aus Unerlaubter Handlung, kann aber als Störer dem geschädigten Nachbarn im [...]

Von | 28.02.2010|Nachbarrecht|

Froschquaken an Nachbars Gartenteich und Nachtruhe

Wenn Froschlärm Sie um den Nachschlaf bringt - Auch Frösche in einem angelegten Gartenteich sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Dies gilt auch für Frösche, die der Nachbar dort ausgesetzt hat. Die Frösche dürfen nicht getötet, nicht gefangen und nicht umgesiedelt werden. Das Zivilgericht muss allerdings prüfen, ob bei erheblicher Störung der Nachtruhe (z. B. 64 [...]

Von | 28.02.2010|Nachbarrecht|

Hundegebell – Lärmbelästigung – Sicherstellung

Hundegebell kann einem auf die Nerven gehen, vor allem von allein gelassenen Hunden, die kläffen, bis Herrchen oder Frauchen wiederkommt. In Bremen ist jetzt so ein Fall entschieden worden. Anwohner hatten sich beschwert, dass sie tagsüber und auch nachts, also rund um die Uhr, dem Bellen eines Hundes in der Nachbarschaft ausgesetzt waren. Das Oberverwaltungsgericht [...]

Von | 25.01.2010|Mietrecht, Nachbarrecht|

Bolzplatz – in einem reinen Wohngebiet ?

Bolzplätze sind wie Spielplätze Anlagen für soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke. Sie sind grundsätzlich in allgemeinen und reinen Wohngebieten zulässig. Im Einzelfall können sie wegen Verstoßes gegen das Rücksichtsnahmegebot unzulässig sein. (Verwaltiungsgerichtshof Bayern, Urteil vom 26.02.1993 - 2 B 90.1684) Im Interesse der Allgemeinheit an einer kinder- und jugendfreundlichen Umgebung kann auch den Bewohnern eines [...]

Von | 23.07.2009|Nachbarrecht|