Einzelvertraglich können gesetzliche Regelungen geändert, ergänzt oder abbedungen werden, soweit die betreffenden gesetzlichen Regelungen nicht zwingendes Recht sind, soweit es sich also nicht um Bestimmungen handelt, die zwingenden Charakters sind. In Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist das nicht möglich. Verwender von Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die ihnen günstige gesetzesändernde Vertragsbedingungen durchsetzen wollen, berufen sich darauf, die AGB seien einzelvertraglich ausgehandelt. Das ist meistens nicht der Fall.  Von einem Aushandeln kann nur die Rede sein, wenn der Verwender der AGB die jenigen Klauseln, mit denen er die gesetzlichen Bestimmungen abändern oder außer Kraft setzen will, tatsächlich zur Disposition des Vertragspartners stellt und bereit ist, diese nach dessen Interessenslage zurückzunehmen oer zu ändern, wenn er also dem Gegner eine echte Mitgestaltungsmöglichkeit bei der Festlegung der Vertragsbedingungen einräumt (BGH, Urteil vom 22. November 2012 – VII ZR 222/12, BauR 2013, 462 Rn. 10). Dass dies der Fall ist, muss der Verwender der AGB darlegen und beweisen (BGH, Urteil vom 3. April1998 – V ZR 6/97, NJW 1998, 2600, 2601, Urt. v. 20.03.2014 – VII ZR 248/13).