Wenn Sie ein Angebot bekommen, müssen Sie Änderungen daran deutlich und erkennbar machen.
Wenn der Empfänger davon ausgehen kann, dass Sie sein Angebot unverändert annehmen wollen,
nützt Ihr entgegenstehender Wille nichts, wenn Sie diesen nicht hinreichend deutlich erkennbar
mitteilen. Dies gebieten die Grundsätze von Treu und Glauben. Es hilft Ihnen nichts, wenn Sie ihren
abweichenden Willen an einer Stelle verlautbaren oder in einer Weise, wo oder mit der der Anbieter
nicht zu rechnen braucht (ständige Rechtsprechung; BGH Urt. v. 22.07.2010 – VII ZR 129/09)

Bei Fragen : Rechtsanwalt JR Dr. H. Ruland 0681/926060)