Eine heimlich veranlaßte Vaterschaftsanalyse ist
rechtswidrig und im Vaterschaftsanfechtungsverfahren gegen den Willen
des Kindes oder seines gesetzlichen Vertreters nicht verwertbar, auch
nicht zur schlüssigen Darlegung von Zweifeln an der Vaterschaft i. S.
von § 1600 b BGB.

BGH, Urt. v. 12.1.2005 – XII ZR 227/03 (OLG Celle) – NJW 2005/497 ff.

Die oder auf Grund eines
Gesetzes eingeschränkt werden (BVerfG, NJW 2001,2320, 2321). Selbst bei
einem verurteilten Straftäter ist die Feststellung und Speicherung des
DNA-Identifikationsmusters nur zulässig, wenn Grund zu der Annahme
besteht, daß gegen ihn künftig erneut Strafverfahren wegen Straftaten
von erheblicher Bedeutung zu führen sind (§ 81 g StPO i. V. mit § 2
DNA-Identitätsfeststellungsgesetz).

Man schätzt, daß in den letzten Jahren etwa 50.000 solcher
DNA-Analysen in Auftrag gegeben worden sind. Die Bundesregierung will
im Rahmen eines künftigen Gendiagnostikgesetzes heimliche
Vaterschaftsgutachten generell verbieten.