Zeugen spielen im Strafecht eine herausragende Rolle. Sie dienen der Rekonstruktion des Tatgeschehens, vorallem dann, wenn der Beschuldigte oder spätere Angeklagte sich nicht zu den gegen ihn gemachten Vorwürfen äußert. Als Zeuge wird man zum ersten Mal im polizeilichen Ermittlungsverfahren befragt, eine Pflicht zum Erscheinen bei der Polizei besteht jedoch nicht. Lädt hingegen der Staatsanwalt zur Zeugenbefragung, ist man zum Erscheinen verpflichtet. Es sei denn, es steht einem Zeugnisverweigerungsrecht nach §§ 52, 53 StPO zu.
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Der Zeuge macht Angaben über eigene sinnliche Wahrnehmungen ( sehen und hören) zu einem bestimmten tatsächlichen Geschehen.

Der Zeuge ist gemäß § 51 StPO zum Erscheinen bei Gericht verpflichtet, sonst können Zwangsmittel gegen ihn angeordnet werden

Er muß wahrheitsgemäß aussagen.

Bei Zweifeln des Gerichts kann der Zeuge dazu verpflichtet werden, die Richtigkeit seiner Aussagen zu beschwören.

Der Zeuge hat ein Recht auf eine angemessene Behandlung.

Ihm steht ein Zeugenentschädigung zu.